20 Jahre Innovation in der Arbeitszeiterfassung – ein Gespräch mit Georg Ringer

Autor: Monika Thoma, zuletzt aktualisiert am: 16.08.16 , Seite drucken
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Georg Ringer, Experte für Arbeitszeiterfassung

Modernste Systeme zu Arbeitszeiterfassung, Personaleinsatzplanung,  Zutrittskontrolle, Zeiterfassungssysteme  – damit hat sich die Ringer Zeiterfassung einen Namen gemacht.
Das Unternehmen wurde vor 20 Jahren durch Georg Ringer in Biberach an der Riß gegründet. Als einer der Top-Partner im deutschsprachigen Raum wurde Ringer Zeiterfassung für ihre hervorragenden Leistungen mehrfach mit dem ATOSS Ambition Award ausgezeichnet. Auch das vielfach geäußerte positive Feedback zahlreicher zufriedener Kunden ist ein zuverlässiges Indiz für die Kompetenz und den perfekten Service und Support, welchen Ringer Zeiterfassung ihren Kunden bietet.

Ein Gespräch mit Georg Ringer zu 20 Jahren im Bereich Arbeitszeiterfassung, Personaleinsatzplanung, Projektverfolgung und Zutrittskontrolle

Wir von der Ringer-Blogredaktion haben unser Jubiläum zum Anlass genommen, mit unserem Firmengründer Georg Ringer einen Blick hinter die Kulissen unseres Betriebs zu werfen und ihn zu wichtigen Erfolgsprinzipien zu befragen:

Herr Ringer, Sie haben die Ringer Zeiterfassungssysteme im Jahr 1996 gegründet – wie kam’s dazu?

Ich habe mich einfach mit einer guten Idee und dem Wunsch, etwas Eigenes aufzubauen, selbstständig gemacht. Eigentlich hatte ich ja einen sicheren Arbeitsplatz in einer namhaften Firma – bloß: Ich war nicht ausgelastet und die Tätigkeiten waren mir zu monoton!

Die Computertechnologie unter MS DOS und den anschließenden Windows Betreibssystemen mit ihren Möglichkeiten stellten seit jeher einen besonderen Reiz für mich dar. Beruflich habe ich damals sicherheitstechnische Systeme wie Einbruchmeldeanlagen (EMA) installiert.
Endgültig überzeugt und begeistert war ich dann, als wir bei einem Kunden eine EMA mit RFID basierten Scharfschalteinheiten installiert haben. Diese RFID Ausweismedien konnten vielfältig eingesetzt werden, man konnte zudem Türen öffnen (“Zutrittskontrolle”) und die Einbruchmeldeanlage scharf/unscharf schalten. Das war zu der Zeit eine faszinierende Sache.

Im Anschluss daran habe ich mich auf der CeBIT über diese und weitere Möglichkeiten genauer informiert. Schon zu dieser Zeit konnte per Software gesteuert werden, wer wann an welchen Türen für einen Zutritt berechtigt ist. Außerdem konnte die Arbeitszeiterfassung der Mitarbeiter in Unternehmen anhand von Zeiterfassungsgeräten bereits digital erfasst werden. Die Arbeitszeiten wurden blitzsauber dokumentiert und der Computer errechnete die relevanten Zeitdifferenzen auf Zeitkonten und erstellte dadurch mitarbeiterbezogene Auswertungen. Schlussendlich bedeutete dies, dass Unternehmen viel Zeit einsparen konnten und Arbeitnehmer eine faire Berechnung der Arbeitszeiten erhielten.
So verschmolzen meine Begeisterung für die IT-Technologie und das hochinteressante Thema Arbeitszeiterfassung zu einer idealen Basis für meine Unternehmensgründung. Nach einer gründlichen Bedarfs- und Marktanalyse wagte ich dann den Sprung in die Selbständigkeit und die Geschäftsidee wurde umgesetzt. Es war das Jahr 1996, als Ringer Zeiterfassungssysteme gegründet wurde.
Kurz darauf konnte ich den ersten Auftrag generieren. Learning by Doing mit Hilfestellung und Schulung durch den Hersteller, das war meine Devise. Denn ich hatte zwar kein BWL- oder IT-Studium in der Tasche, aber eine sehr gute und fundierte handwerkliche Ausbildung mit Meistertitel im elektrotechnischen Umfeld. Offensichtlich machte ich mit meinen Mitarbeitern schon damals einen guten Job, denn es folgte ein Auftrag nach dem anderen.
Das Unternehmen hat sich dann mit den Möglichkeiten und Anforderungen der Zeiterfassung, Auftragserfassung und Zutrittskontrolle permanent weiterentwickelt.

Das klingt schon sehr spannend. Gab es in der Historie ein besonderes Ereignis?

Der finale Durchbruch ergab sich 2008, als wir ein Vertriebs-Partner der ATOSS Software AG wurden. Da ATOSS als Marktführer der Branche mit Time Control eine perfekt austarierte,  sich stetig weiterentwickelnde und somit höchstprofessionelle Lösung anbietet, können auch wir unsere Kunden auf diesem hohen Niveau beraten und begleiten. Seitdem konnte der Erfolg jedes Jahr weiter gesteigert werden. Mit der Zeit haben die Einbindung der Themen Arbeitszeitmanagement, Hardwaresysteme zur Arbeitszeiterfassung, Personaleinsatzplanung (Workforce Management), und Workflow Employee Self Service als stetiger Fortschritt, um den Anforderungen unserer Kunden optimal gerecht werden zu können, einen festen Platz in unserer Beratung erobert und ich habe nach wie vor große Freude daran mit meinen Mitarbeitern perfekt abgestimmte und nutzenbringende Lösungen anzubieten.

Da sprechen Sie ja schon wichtige Erfolgsfaktoren an. Welche weiteren Punkte gibt es noch?

Zunächst einmal ist die Zeitwirtschaft und Personaleinsatzplanung eine sehr komplexe Materie. Da ist es wichtig, die Anforderungen des Kunden wie z. B. die Abbildung unterschiedlicher Tarifverträge oder komplexer Betriebsvereinbarungen zu verstehen und zuverlässig in einer Lösung umsetzen zu können. Kunden haben ein feines Gespür dafür, ob die entsprechende Kompetenz vorhanden ist und man somit der richtige Partner für ihn ist.
Der zweite Punkt ist sicherlich unser vielfach erprobtes, klar strukturiertes Vorgehen: Vor Projektbeginn erhält der Ringer-Kunde einen ausgefeilten Fragenkatalog, der von ihm detailliert ausgearbeitet werden darf. Das hat den Vorteil, dass sich der Kunde schon im Vorfeld über seine Anforderungen und Wünsche Gedanken macht und diese sowohl für uns als auch für sich selbst formuliert. Auf Wunsch unterstützen wir diesen Prozess auch gerne durch Workshops und erarbeiten gemeinsam ein solides Konzept. Damit läuft die Einführung einer Komplettlösung später besonders einfach und reibungslos. Zudem lassen sich auf diese Weise die vereinbarten Meilensteine in angemessener Zeit erreichen und somit auch die Kosten gut im Griff behalten: Wir können unsere Beratungsleistung durch die professionelle Vorbereitung zu Beginn des Projektes optimal anpassen.
Zum Dritten ist es wichtig, dass das neue System zur Arbeitszeiterfassung vom Mitarbeiter akzeptiert und gern genutzt wird.  Nur dann können die Personalabteilung, Führungskräfte und Geschäftsführung wirklich optimal die Vorteile eines guten Arbeitszeitmanagements ausschöpfen. Vielfach profitieren unsere Kunden von einer korrekten Abrechnung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, einer guten Transparenz, einer Vereinfachung von Abläufen, einer Kostenreduzierung sowie einer verbesserten, schnelleren Kommunikation und daraus resultierend einer weiteren Steigerung der Produktivität.

Herr Ringer, welche zentralen Trends sehen Sie in der Arbeitszeiterfassung?

Führungskräfte und Mitarbeiter werden alle Daten wie Mitarbeiterinformationen, arbeitsplatzbezogene Informationen, Salden, Statistiken von überall aus und topaktuell betrachten wollen – vom Arbeitsplatz, im Homeoffice oder per Smartphone/Tablet. Sicher, zuverlässig, mobil, schnell, interaktiv, das ist einer der wichtigsten Trends der Zukunft (Stichwort: Arbeit 4.0). Denn nur wenn sämtliche Informationen rund um das Arbeitszeitmanagement top aktuell vorliegen, lässt sich der Personaleinsatz optimal steuern. Dafür ist eine ganzheitliche Betrachtung der Abläufe wichtig.
Diese Anforderung können wir mit Time Control übrigens hervorragend abdecken: Nutzer können ihr neues System wahlweise über den lokalen Desktop-Client, browserbasierten Webclient, oder per App nutzen oder durch die offene Schnittstellentechnologie in sämtliche Fremdsysteme einbinden. Diese hoch sensiblen Daten können entweder per Cloud/ASP oder in ihrer firmeneigenen IT-Struktur auf höchsten Sicherheitsstandards erhoben und verarbeitet werden – je nach Sicherheitsanspruch beim Kunden.
Gleichzeitig sehe ich einen klaren Trend dahingehend, dass unsere Kunden durch ein flexibles Arbeitszeitmanagement bei Mitarbeitern und vor allem auch Bewerbern punkten können, da der Punkt Work-Life-Balance im Entscheidungsprozess für oder gegen ein Unternehmen eine immer größere Rolle spielt.

Wo sehen Sie die größten Wachstumspotenziale für unser Unternehmen?

Das größte Potenzial sehe ich darin, dass der Personaleinsatz in allen Unternehmen an das Arbeitsaufkommen ideal angepasst sein sollte. Das bedeutet, dass Unternehmen im Voraus auf eine einfache, schnelle Art und Weise sämtliche Informationen über Saldenstände, Auslastung, Kapazität, Unter- bzw. Überdeckungen erkennen und darauf agieren/reagieren können. Da dies im globalen Wettbewerb entscheidende Faktoren sind ist meiner Meinung nach essenziell dieses Potenzial ausschöpfen. Damit wir vielen Unternehmen helfen können, habe ich unser Vertriebsteam weiter vergrößert und freue mich auf einen neuen Kollegen, der uns ab Herbst unterstützen wird.
Als weiteren stetigen Entwicklungs-Punkt sehe ich, dass die aktuellen Softwarelösungen zur Arbeitszeiterfassung die einfachsten New Cases (optimaler Anwendungsablauf) abbilden können müssen und im Hintergrund die komplexesten flexibelsten Arbeitszeitregelungen je nach Arbeitszeitgesetz/ Betriebsvereinbarung/ Tarifvertrag ohne großen Parametrierungsaufwand zuverlässig umsetzbar sind. Hier sind wir und der Kunde mit der ATOSS Lösung durch ihre hohe Reinvestition des Umsatzes in Forschung und Entwicklung in den allerbesten Händen.

Wie können Unternehmer von einer modernen Lösung zur Arbeitszeiterfassung profitieren?

Zeiterfassungssysteme, richtig ausgewählt und eingesetzt, helfen dabei, alle wichtigen Anforderungen und Wünsche umzusetzen. Als Benefit können Unternehmen Auftragsschwankungen besser reagieren und ihre Mitarbeiter ihrer Qualifikation entsprechend optimal zum Einsatz bringen. Das kann in der Konsequenz bedeuten, dass die Mitarbeiterzufriedenheit weiter steig und eine noch höhere Produktivität möglich ist. Gleichzeitig bleibt man mit einer modernen professionellen Lösung immer am Puls der Zeit und schöpft so Potenziale direkt aus, wenn sie entstehen.

Und was empfehlen Sie Personalverantwortlichen, die auf der Suche nach einer Lösung für die Zeiterfassung sind?

Achten Sie darauf, dass die Hard- und Softwarelösungen einfache und klare Bedienungselemente, wie zum Beispiel Perspektivenansichten in der Software, bieten. Die Software muss flexibel und für jeden Anwendungsfall einfach einstellbar sein, damit im laufenden Betrieb keine unnötigen Aufwendungen bei Updates entstehen. Die Software sollte mehrere Zeiterfassungsgeräte-Hersteller anbinden können, damit langfristig auch diesbezüglich die größtmögliche Flexibilität vorhanden ist. Die personalverantwortlichen Mitarbeiter sollten zudem im Idealfall selbst in der Lage sein, die wichtigsten Anpassungen durch Parametrierung in der Software vorzunehmen. Oder anders gesagt: Die Standardsoftware muss bereits sämtliche frei parametrierte Verarbeitungsregelen zur Berechnung der Arbeitszeiten oder vorausprognostizierbare Salden abdecken.
Auch das Reporting sollte sich an Ihre Anforderungen anpassen lassen – von der Anzeige online bis zur automatischen Zusendung von Auswertungs-Informationen per E-Mail.
Das Look & Feel ist ein wichtiger Faktor, um in Zukunft jeden Tag mit Freude in diesem Programm zu arbeiten. Zudem sind natürlich auch sowohl die Technologie, die Flexibilität, was die Umsetzung zukünftiger Anforderungen oder Erweiterungen angeht, als auch das Preis-Leistungsverhältnis, aus unserer Erfahrung wichtige Kriterien.

Ein abschließendes Fazit nach 20 Jahren Erfahrung in der Zeitwirtschaft – worauf sind Sie besonders stolz?

Die Ringer-Maxime ist eine faire und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden und meinen Mitarbeitern. Wir bieten dazu herausragenden Service und Support zu fairen Konditionen und ein attraktives Beratungs- und Betreuungsangebot ohne versteckte Zusatzkosten. Das scheint auch bei unserer Kundschaft sehr gut anzukommen, denn wir erhalten für unser Know-how und unsere Services immer wieder beste Bewertungen von unseren Kunden. Gleichzeitig habe ich mittlerweile ein gut eingespieltes, sehr engagiertes Team, welches jeden Tag sein Bestes gibt, um für den Kunden ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

Herr Ringer, vielen Dank für das offene Gespräch zur Arbeitszeiterfassung und herzlichen Glückwunsch zum Firmenjubiläum!

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Der Autor dieses Beitrags:

Monika Thoma Monika Thoma


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Ein Kommentar zum Beitrag “20 Jahre Innovation in der Arbeitszeiterfassung – ein Gespräch mit Georg Ringer”

  1. Schröder sagt:

    Als Mitarbeiter in Vertrieb sowie Marketing möchte ich dem Fazit nur zustimmen und schätze es sehr bei der Ringer Zeiterfassungssysteme im Team dabei sein zu dürfen! Es ist wirklich auch ein Ansporn und Motivation für mich, wenn nicht nur unser Kunde zufrieden ist, sondern die Chemie im Team absolut stimmt. Danke!

Ihre Fragen zu unserem Service sind uns wichtig!

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